Costa Rica - vom Pazifik zur Karibik und zurück...

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Reisebericht :
1.Tag Costa Rica zu erreichen ist etwas anstrengend. Entweder man stoppt über Florida oder Havanna. Direktflüge gab es zu unserer Zeit nur von Amsterdam aus. Wollten wir aber genausowenig wie Transfer in den USA - blieb Kuba mit Condor. Beim Anflug auf Kuba meldete sich der Kaptain : "Wegen starken Regen ist der Flughafen von Havanna vorübergehend gesperrt. Aus Erfahrung dauert so eine Sperrung ca.10 Minuten." - Nach 50 Minuten dann kurzer Stop in Havanna. Die meisten Passagiere stiegen aus, trotz nachtanken durften wir drinbleiben, machten uns in dem fast leeren Flieger breit und nach weiteren lockeren 2,5 Stunden hatten wir unser Ziel errreicht. Insgesamt hat der Transfer Düsseldorf-Frankfurt-Havanna- Airport San Jose 18 Stunden gedauert. Je kleiner die Länder desto grösser die Einreiseformalitäten ? - Für die Einreise in Costa Rica muss zu dem Touristenvisum noch eine Zollerklärung ausgefüllt werden. Kurz darauf gab es für uns wieder einen neuen Stempel im Reisepass.

Click for San Jose, Costa Rica Forecast Um 17:00 hatten wir angenehme 24°.Das Wetter in Costa Rica ist nicht in einem Satz zu beschreiben.
oder doch :" Es ist überall anders."
Durch die besonderen geographischen Gegebenheiten, kann das Wetter hinter jedem Berg ein anderes sein. Das Land wäre nicht so grün, wenn es nicht entsprechend Wasser bekäme, und so sind starke meist kürzere Regenschauer keine Seltenheit. Wir hatten aber in mehrerer Hinsicht wieder Glück : Rückblickend hatten wir selbst in den "regensichersten" Gebieten bei unserem Besuch Sonnenschein, und als wir mit unseren Koffern vor dem Flughafen standen erfuhren wir, von unserem Reiseleiter für diese Rundreise, das unsere Gruppe für die folgenden 15 Tage mit uns aus 5 Personen + Dieter dem Guide und Jack unserem Fahrer bestehen sollte. - Was will man mehr ?

Unsere Costa Rica Karte zeigt den Verlauf der hier beschriebenen Reise durch das Abenteuerland zwischen Karibik & Pazifik.
Warm und sehr feucht empfindet man die Luft beim verlassen des Flughafens.Vom Airport ging es in unserem Kleinbus (für 20 Personen) direkt aus der Stadt heraus. In San Jose war schon Feierabendverkehr und die Rushhour verstopfte die Strassen. Wir verliessen die Hauptstadt Richtung Norden auf der Strasse nach Herida. Es riecht sehr nach Benzin und Abgasen. Auch die Fahrzeuge rundherum machen nicht immer den sichersten und saubersten Eindruck. Noch dazu fahren selbst hier in der Stadt riesige 40 Tonnen durch die viel zu kleinen Strassen. Zumindest sind hier im Hochland von Costa Rica die Stasssen aspaltiert. (Das wird sich im Laufe der Reise ziemlich ändern.) - Am frühen Abend erreichten wir unsere erste Übernachtungsstätte : das Hotel La Candesa in Heredia,Monde de la Cruz. Klar das wir uns nach einem Bett sehnten.- Abendessen liessen wir direkt ausfallen - Morgen geht`s um 7:00 weiter.


2.Tag Beim Frühstück gabs zum ersten mal Gallo Pinto. "Gewöhn` dich schonmal dran, das wird uns begleiten." Reis mit Bohnen und Zwiebeln werden hier in Costa Rica- als `Nationalgericht` eigentlich zu jeder Tageszeit gegessen. Morgens in Verbindung mit Spiegel- oder Rührei, aber auch schon mal mit einem Steak für den Herrn. Frisch ausgeruht und mit einem grossen Frühstücksbuffet in einem (fast) leeren Hotel La Candesa versorgt, erklärte uns Dieter, daß er die Tour gerne etwas abändern möchte, einige Locations in einer anderen Reihenfolge anzufahren hätte zeitliche Vorteile. - später wird sich seine glückliche Hand herausstellen. Aus dem Grund haben wir am zweiten Tag die längste Busfahrt vor uns.(siehe Karte)
Der Vulkan Poás ist einer der meistbesuchten Nationalparks in Costa Rica. Der Park ist geöffnet von 8:00 Uhr - 15.30 Uhr. Er kostet 7US$ Eintritt, für maximal 1800 Besucher. Morgensfrüh hat man die grössten Chancen den Krater mit seinen schwefelhaltigen Dämpfen frei zu sehen. Die Besucher- und Aussichsplattform am Rand des Kraters liegt auf ca. 2700 Metern. Vom Parkplatz aus sind die letzten 200 Höhenmeter zu Fuss zurückzulegen. Vorbei an einem Museum und Souvenierladen schauten wir früh am Morgen in den grossen Krater. Schon 15 Minuten später machten vorziehende Wolken dem imposanten Einblick ein Ende.- Wir hatten richtig Glück. Als sich die Ausichtsplattform füllte, und die Besucher vor einer weißen Wolkenwand standen, waren wir nach einem Spaziergang durch den Wald schon wieder die 10Km bergab Richtung "Panamericana" unterwegs.Die Strasse ist bei weitemnicht so "romantisch", wie der Name hergibt. Die einspurige Landstrasse ist allerdings eine der wenigen in Costa Rica, die gut aspaltiert ist.300 KM nordwärts vorbei am Golf von Nicoyo erreichten wir Liberia im Regierungsgebiet Guanacaste. Dunkle Wolken ziehen auf.Wir verlassen die aspaltierte Strasse und folgen einem Schotterweg die Berge zum Ricon de la Vieja hinauf. Seinen Namen hat der Park von gleichnamigen Vulkan, welcher der aktivste einer Gruppe von 9 Vulkanen der sogenannten "Cordillera de Guanacaste" ist. Die benachbarte Vulkane Santa Maria gelten als erloschen, während der Rincón das letzte mal 1966/1967 ausbrach und seither öfter Dampf und Asche ausstößt. Der Nationalpark wurde 1973 gegründet und hat eine Fläche von ca. 14.000 Hektar. Er schließt Urwald, Trockenwald sowie felsiges Gelände in einer Höhe von 650 bis 1916 Metern über Meeresspiegel ein. Bei der Anreise zum Nationalpark fährt man durch Trockensavanne, so dass man kaum glauben mag, wie artenreich und grün die Pflanzenwelt hier ist. Die Trockensavanne ist laubabwerfend, dass heißt, während der Trockenzeit sind die Bäume blattlos. Der Park selber ist grün. Das Gewitter in das wir fuhren war heftig. Die Wischer schaffen den Regen kaum, es blitzte und donnert heftigst um uns herum. Nach 2 Stunden Fahrt den Vulkan herauf, hörte das Gewitter nicht auf. Als wir die Lodges der Buena Vista Lodge erreichten war es schon dunkel. In strömendem Regen mit Taschenlampe ging es ruckzuck in die Holzhütten. Die Zimmer der freistehenden Holzhütten sind spatanisch eingerichtet : Kleiner Tisch,Bett, kleines Bad mit Dusche. Kein Telefon, kein TV kein Radioemfang - Natur pur - der Regen prasselte lautstark auf das kleine Holzdach,aber die Zimmer blieben trocken. Irgendwann hörte der Regen dann auf, dafür sorgte eine umherlaufende Schulklasse für Mörderkrach.Der Speiseraum ist rustikal und verströmt Jugendherbergscharme. Das Essen ist ebenfalls einfach: Reis,Bohnen,Salat,Huhn,Bananen und Milchreis.


3.Tag Am nächsten Morgen hatte sich das schlechte Wetter verzogen. Ein erster Rundgang durch die weitläufige Anlage, zeigt das die Wahl der Unterkunft schon sehr interessant ist. Dafür war das Frühstück sehr übersichtlich,die Auswahl bescheiden - Wer Reis und Bohnen mag ist im Vorteil. Die "Ranch" hält Pferde für die Ausritte in der Umgegend.Gegen Aufpreis werden Conopy-Touren angeboten, es gibt eine Wasserrusche durch den Dschungel und auch ein "Airwalk", ein Rundgang über Hängebrücken in Baumkronenhöhe wird angeboten. Vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag Spaziergang und Erkundung des anliegenden Mischwalds. Hier erleben wir die ersten dichten Einrdrücke, die man erwartet, wenn man an Costa Rica denkt. So findet man beispielsweise häufig die Nationalblume Costa Ricas, eine Orchideenart namens Cattleya Skinneria oder "Guaria Morada". Sehr eindrucksvoll sind riesige Bäume mit geschlungenen Brettwurzeln, Würgefeigen, überhaupt der Aufbau des Waldes in seinen Stockwerken. Kein Zentimeter ist unbewachsen, überall sieht man Epihyten wie Bromelien und andere Schmarotzer. Dichter sattgrüner Wald, Karavanen von Blattschneiderameisen durchziehen die Trampelpfade.Kaputzineräffen hüpfen durch die Baumkronen, das singen der Vögeln und zierpen der Insekten sorgt für eine dichte akustische Atmosphere im dunklen Wald. Die Vielfalt von Vögeln, Insekten, Schmetterlingen und Käfern ist groß. Unserem Auge verborgen blieben Pakas und Agutis (kleine Nagetiere), Nasenbären, Brüllaffen und Gürteltiere. Außerdem sollen auch Jaguare, Coyoten, Ozelots, Oppossums und andere seltene Tiere vorkommen.Den Göttervogel der Mayas, den prächtigen Quetzal, haben wir erst später im Nebelwald von Monteverde gesehen und fotografieren können (und da bin ich richtig stolz drauf :-). Der Ricon de la Vieja ist kein klassischer Vulkan mit einem Krater, sondern durch die tektonischen Gegebenheiten hat er 9 Ausbruchstellen über einen bewaldeten Gebirgszug verteilt. Man sieht die heissen Wasserdampfwolken hier und da aus dem Wald aufsteigen. Am Nachmittag die Fahrt innerhalb der Lodge durch den Dschungel in ein Tal in dem die Thermen des Ricon als Wellnessbad genutzt werden.Überdacht vom Blätterwald läuft ein, vom Vulkan aufgeheizter Quellbach, der mehrere Wasserbecken speißt. Schlammpackungen werden angeboten. Alsdann hat man nach dem kalten Abduschen, die Möglichkeit seine Seele in 41°,32° und 21° warmen Thermalwasser baumeln zu lassen. Ein geselliger Abend und ein gutes Buffet beschliessen den Tag.


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4.Tag Vor Sonnenaufgang war die Zeit um ungestört die morgendliche Insekten und Vogelwelt zu entdecken.Eine kleine Fotosafari vor dem Frühstück ist genau das richtige für mich.
Kaffe ist einer der ExportschlagerNach dem Frühstück ging es wieder los und die Fahrt ging den Schotterweg zurück den wir vor 2 Nächten wegen Dunkelheit und Gewitter gar nicht gesehen haben. 2 "Hoffentlich-kommen-wir-rüber-Brücken" werden gemeistert.Aus Baumstämmen zusammengebaut, nicht breiter als die Fahrspur des Busses, schaut mancher besser nicht aus dem Fenster.
Bei der Durchfahrt durch die Stadt Liberia, ist der Marktplatz voll mit Anwohnern. Für Sonntags recht ungewöhnlich. Wir halten an und erleben einen Musikzug der verschiedenen Schulen zur Einweihung einer neuen Musikhochschule.
Die Stadt "bommt" momentan. Trotz der sehr hohen Umweltauflagen, die Costa Rica ihren Investoren macht, siedeln sich vorallem amerikanische Firmen in der Stadt an. Auch weil hier neben San Jose der einzige "internationale" Flughafen liegt werden Hotels an der Strasse nach Tamarindo gebaut. Baugenehmigungen für Hotels z.b unterliegen den strengen Auflagen einer eigenen Kläranlage. Costa Rica hat seine Schätze erkannt, und der Tourismus scheint es langsam zu akzeptieren.
Wir erreichen Tamarindo. Die Infrastruktur ist an dem wachsenden Küstendorf sehr zurückgeblieben. MC Donald,Subway und BurgerKing an unbefestigten Schotterstrassen gelegen.Dazwischen kleine Pensionen und Privathäuser mit Zimmervermietung, einfache Cafés und Drogeriemärkte mit Badeutensilien. Obwohl alles da ist, hat es den "Charme" (und erweckt es den Eindruck) eines "Aussteiger-Dorfes". Tamarindo ist ein Urlauberdorf der amerikanischen Touristen.Wir fuhren durch den Ort bis zum Hotel. Ca 5 KM über Strassen unter alles Sau (Tschuldigung) quer durch das Feriendorf. Eigentlich wollte ich abends eine Runde Joggen, aber die Strassen sind so schlecht, das selbst das Spazierengehen keinen Spass macht.Der Grund weswegen es bei der amerikanischen Jugend so beliebt ist erfuhren wir, als wir (durchgerüttelt) unser Hotelzimmer im "Langusta Beach" Resort bezogen hatten und die Umgegend erkundeten :
Tamarindo ist ein Mekka für Wellenreiter. Unter Surfboys aus den USA ist es eine TopLocation und wer "ganz cool" ist, der wohnt sogar eine zeitlang hier. Am Strand vor dem Hotel beobachten Yasmin und ich bis zum Sonnenuntergang das Treiben. Auf meterhohen Wellen zeigen die Jungs was sie können. Auch heftige Abflüge werden bewundernt applaudiert. Jede 1/2 Stunde flog ein Schwarm Pelikane dicht über der Brandung die Küste entlang.Das schwimmen ist fast nicht möglich : Die Strömung sehr stark, die Brandung heftig, dazu teilweise Vulkangesteinküste. Einige spielen Beach- volleyball ,ein paar Hunde toben herum ansonsten ist der Strand bis zum Horizont leer und ursprünglich. Das "Langusto Beach" ist ein einwandfreies (allinklusive) Hotel in amerikanischem Standart.


5.Tag Das riesige Frühstückbufett sorgt für gute Laune. Dafür brauchte das Hotel etwas länger um uns auszuchecken. Um 10:00 Uhr waren wir dann wieder unterwegs.Durch Tamarindo hindurch bekommen wir die Geschichten erzählt, die besagen, das hier an der Pazifikseite der grüne Leguan gerne gegrillt gegessen wird. Der grüne Leguan soll wegen seiner Nahrungspalette besser schmecken als der braune. Das Fleisch soll im Geschmack dem Hähnchen ähneln.. -sagt man-....
In Guitil ein kleiner Zwischenstopp am "Marktplatz". Hier in dem kleinen Dörfchen, sollen die letzten Ureinwohner gelebt haben. Nach alte Indianertradition werden hier in mehreren Töpfereien Tonwaren hergestellt und bemalt. Ein kleiner Rundgang durch die "Verkaufsräume" der kleinen Töpfereien, brachte einen ausreichenden Einblick in die alte Kunst. Richtung Osten über die Halbinsel Nicoya führt uns die Strasse später über die 2003 eröffnete Tempisque-Brücke, die den Golf von Nicoya überspannt, wieder auf die Panamericana. Diese verliessen wir nach 3 km bei Matapalo wieder und dann ging es richtig los:
Um unser Etappenziel San Pedro in der Region Monteverde zu erreichen ist Durchhaltevermögen gefragt. San Pedro liegt auf 1350 Meter ,der Weg dorthinauf besteht aus dreizig!(30) sehr mühseligen Kilometern .Allradbetriebene Fahrzeuge haben klare Vorteile. Befestigte Strassen die Berge hinauf gibt es nicht.Noch dazu ist die Region Monteverde eine der regensichersten der ganzen Welt. Hier regnet es 360 Tage im Jahr. Die Offiziellen Stimmen sagen, das die Wege hinauf in diese einzigartige Bio-Region absichtlich in einem so schlechten Zustand gehalten werden, um den Massentourismus abzuhalten.- Nun gleichzeitig werden aber Canopy-Touren angeboten, werden Skywalk und "Treetop-Walkways" gebaut.- Besteht das Dorf Sant Elena zu einem grossen Teil aus Souveniergeschäften und Restaurants.- Ich vermute, das die freigestellten Gelder für diese Infrastruktur in den selben korrupten Taschen verschwinden, denen auch seit Jahrzehnten das Missmanagenment im Strassenbau Costa Ricas anzulasten ist. Ortstypisch (im Regen) und zimlich fertig erreichen wir unser Hotel für die nächsten 2 Übernachtungen : das "El Establo" Mountain Hotel in San Pedro,Monteverde. Das Hotel wird von einer Quäker-Familie verwaltet und betreut. Es ist das beste Hotel in Monteverde & Umgebung 4 Sterne und diese auch noch hier, in dieser abgelegenen Region ist schon etwas besonderes. Wir fühlen uns wie Zuhause und spazieren am Abend mit dem Regenschirm zum Restaurant.Die Buffetauswahl ist wirklich gut(vorallem wenn man daran denkt wie weit abseits man sich befindet). Der Abend war gelungen - mal sehen was morgen auf uns wartet . zu den Fotos bis hierher


6.Tag Monteverde liegt 172 km nordwestlich von San José in der Cordillera de Tilarán, auf der Kontinentalscheide Costa Ricas. Die dadurch entstehenden klimatischen und geologischen Bedingungen sind Grundlage für die enorme Artenvielfalt und einzigartige Vegetation. Hier treffen die Winde des Pazifiks und der Karibik aufeinander.Die kleine auf der Tilaran Bergkette gelegte Gemeinschaft wurde von nordamerikanischen Quäkern in den 1950er Jahren gegründet. Die Quäker begannen Naturschutzanstrengungen des Nebelwaldes um das Niederschlagsgebiet zu schützen. Heute bedeckt die Monteverde Nebelwaldkonserve 10500 Hektar und erhält Tausende von Besuchern jedes Jahr. Die Monteverde Region gehört zu den bekanntesten Naturschutzgebieten der Welt. Es konnten bisher 400 verschiedene Vogelarten, 490 Schmetterlingsarten und 100 verschiedene und zum Teil vom Aussterben bedrohte Säugetierarten identifiziert werden. Die Vegetation wird bestimmt durch hohe Baumfarne und moos- und epiphytenbewachsene Bäume. Wir besuchen und durchwandern in den folgenden 3 Stunden den Nebelwald von Sant Elena. Gleich am Anfang des Rundweges werden Behälter mit Zuckerwasser aufgestellt und so gab es ein Gebrumme und Gezipe. Kolibris sausten über unseren Köpfen, blieben in der Luft stehen und verschwanden blitzschnell.. Die kleinen bunten Vögel stehen ,unter lautem Gebrumme, wie ein Helikopter in der Luft um den langen Schnabel, wie ein Strohhalm, in das Zuckerwasser zu tauchen. Dies hübschen winzigen Vögel zu fotografieren ist sehr anstrengend. (zumindest wenn man zeitlich eingebunden ist). Kolibris können nicht stillhalten.Ihr grosses Herz lässt das nicht zu. Sie sind ständig in Bewegung und bei dem gedämpften Lichtverhältnissen im Dschungel ist ein gutes Bild schon was wert. - Der Naturpark gibt mehrere grossere und kleinere Routen durch den Dschungel vor. Unsere Tour ist nur ein kurzer Rundgang, aber dadurch das wir Dieter bei uns haben, wird aus dem kleinen Rundgang ein "unvergesslicher".Mit viel Ruhe und Ausdauer, Gehör und Blick, haben wir es dann geschafft den Quetzal zu hören und zu sehen. Blitzschnelles Objektivwechseln. Was ein Glück direkt nach dem fokusieren und abdrücken flog er davon. - Es ist wirklich nicht einfach die Vögel in Monteverde festzuhalten. Entweder sind sie zu schnell oder du nicht vorbereitet, oder du fotographierst das Objekt in den Baumkronen gegen den Himmel und hast ausser starken Kontrasten nichts drauf. - Link zu unseren Fotos - Immer umgeben von Nebel-und Regenwolken bekommt der Wanderer den Eindruck er durchschreitet einen "Zauberwald".Nachdem wir eine "rumschreinende" Horde von "Amis on Trip" haben vorbeigehen lassen, hatten wir wieder die respektable Ruhe und konnten den Rundgang relaxed zuende spazieren. In Monteverde gibt es das Museum mit den meisten (Pfeilgift)Fröschen, das Museum mit den meisten Insekten, das Museum mit den meisten Schlangen, usw.usw..Das alles wird Grund sein, weswegen dieser Ort das Ziel für Biologiestudenten, Esotherik-Fans und Aussteigern aus aller Welt geworden ist. Diese Region beherbergt eine riesige Anzahl seltener, vom Aussterben bedrohter Tierarten, wie z.B. dem Jaguar. Der Wald erstreckt sich von den üppigen Farnen und Moosen, die den Boden bedecken, bis hinauf in die dunkle Welt der Baumkronen. 5 km nordöstlich der kleinen gleichnamigen Stadt gelegen, umfasst das Reservat 3 km2 und bietet 9 km Pfade. Einer davon führt zu einem Aussichtspunkt, von dem man eine wunderbare Sicht auf denVulkans Arenal geniessen kann. Zu den Vogelarten, die hier üblich sind, aber im Monteverde-Reservat selten gesehen werden, gehören der schwarze und der gelbe seidene Fliegenschnäpper, der gelbkehlige Fink, der schwarzbeinige Kornbeisser und der silberkehlige Häher. Auch Bergrehe, Pumas und Wildschweine (Pekaris) werden manchmal gesichtet. Das Reservat gehört der Hochschule von Santa Elena und wird von dieser in Stand gehalten. Jugendgruppen aus der ganzen Welt helfen bei der Anlegung von Pfaden und der Errichtung des Besucher-Zentrums. Mit dem Erlös der Eintrittsgebühren werden umweltbewusstseinsfördernde Kurse für die lokale Jugend und der Kauf zusätzlichen Landes finanziert. Nachdem wir wieder am Bus waren ging für alle (ausser mir) der Weg zurück nach Monteverde.Yasmin wollte nicht weiter und ging in Monteverde shoppen. Ich habe mir den "Selvatura-Park-Walk" gegönnt. Der kostet 20US$ !. für eine unvergleichliche und sehr eindrucksvolle 3 Kilometer lange Wanderung über 8 Hängebrücken. Die Brücken haben eine Spannweite bis zu 180 Metern und überspannen bewaldete Schluchten bis zu 60 Metern Höhe. Von hier hatte ich einen ergreifenden Blick über die Kronen der Nebelwälder Monteverdes. Nach 2 Brücken fing der Regen an, und so konnte ich ortstypisch mit Regenponcho die Strecke abgehen. Später trafen wir uns im Regen in Monteverde wieder und besuchten eines der ansässigen Tiemuseen. Ausser einer Vielzahl von hier lebenden Reptilien, gab es noch einige Eidechsen und Leguane zu sehen. Auch die hier lebende Tarantel wurde ausgestellt. Am wichtigsten fand ich die Erklärung von Dieter, wie man schnell(das ist wichtig) erkennen kann, ob es sich um eine giftige oder nicht giftige Schlange handelt: Giftige Schlangen habe 4 Nasenlöcher und kleine Schuppen, nicht giftige haben 2 Nasenlöcher und grosse Schuppen ! - Gut zu wissen....
- der Regen hörte nicht auf - Abendessen wiederum im "Establo Hotel". Auch am Abend regnete es (wie es hier wohl auch so sein muss). Der Spaziergang von unserem Zimmer zum Restaurant (vorbei am einzigen Pool in Monteverde !) erfolgte wieder nur unter Regenschirm. Es regnete bis zum nächsten Morgen durch.
zu den Fotos aus dem Nebelwald von Monteverde


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7.Tag Wir hatten genug Regen ! und es sollte auch unser letzter gewesen sein. In Monteverde muss es regnen, schliesslich will man Eindrücke mitnehmen die typisch sind. Aber ab jetzt werden wir die Reise im trockenen verbringen und das ist für Costa Rica schon ein wirklicher Glückstreffer.- Nach dem Frühstück (das wieder sehr gut war) Fuhren wir die nördliche Route. Jack steuerte uns über die huckelige Piste langsam wieder in tiefere Regionen und nach ca 2 Stunden Fahrt, sahen wir zum ersten mal den ARENAL. Der Vulkan wird für die nächsten 2 Tage ständig ,zumindest am Horizont, bei uns sein. Majestätisch ragt der Lavakegel empor und für Yasmin & mich ist es schon etwas besonderes, einen aktiven Vulkan zu sehen. (Das Dieter uns noch bessere Anblicke liefern wird,konnten wir zu der Zeit ja nicht ahnen.)- Unsere Fahrt ging im Uhrzeigersinn um den Arenalsee herum. Der See wird manigfaltig genutzt und von allen Seiten gibt es schöne Blicke auf das Wasser. Der Arenalsee ist ein Stausee, angelegt in den Siebziger Jahren. Er ist seitdem auch der größte Binnensee in Costa Rica - 35 Kilometer lang. Die Landschaft rund um den See ist idyllisch und erinnert manchmal an das Voralpengebiet. Am rechten, nördlichen Seeufer entlang führt eine Strasse, die sich nach Regenfällen aber durch Erdrutsche schnell in eine Schlammpiste verwandeln kann - manchmal unpassierbar. Das linke Seeufer ist nur in der Trockenzeit und auch dann nur mit Allradfahrzeugen befahrbar. Das nördliche Drittel des Sees ist wegen der regelmässigen Winde ein Paradies für Windsurfer. Etwas oberhalb des Arenalsees liegt eine tiefe Lagune - der Cotersee. Dort beginnt der Nebelwald an den Hängen des Vulkans Tenorio.Der See ist für die Stromversorgung und Bewässerung Costa Ricas unverzichtbar. Am Ostufer machen wir Rast. Hier gibt es tatsächlich einen "Deutschen Bäcker". Sicherlich ist es schwierig die in Deutschland genutzen Zutaten hier zu finden und zu verwenden. Der Inhaber und Deutschland-Aussteiger bietet vielerlei Teilchen, Laugengebäck und Brot an. Meine Meinung : Wenn er das selbe Laugengebäck auch in Deutschland gebacken hat, dann ist er nicht ausgewandert - man hat ihn rausgeschmissen !- ganz furchtbar schmeckt das überteuerte Gebäck. Viel intressanter ist die blumige Umgebung. Wir fahren weiter. plötzlich erscheint uns eine kleine Ortschaft , es ist die Schweizer Alm in Costa Rica. Franz Ulrich, ein vor 30 Jahren nach Costa Rica ausgewanderter Schweizer, hat inmitten der Tropen ein kleines Stück seiner Heimat nachgebaut. In seinem Hotelrestaurant "Los Héroes" in Lago Arenal werden den Touristen u.a. Fondue und Rösti serviert. Der ehemalige Präsidentenberater, Wurstfabrikant und Fernsehdirektor verwirklicht sich in Costa Rica seinen letzten Traum: eine Touristenattraktion mit echtem Schweizer Braunvieh, einer Nachbildung der Kappelle von Hergiswil, einer Bergbahn und schon bald mit einem Drehrestaurant à la Schilthorn. Das Doppelzimmer kostet hier ab rund 43 Euro.Wir fahren nur vorbei, aber richtig süss die Gebäude im schweizerischen Stil mit Fachwerk und Zwiebeltürmchen, und dazu der bergige Hintergrund.....
... wir erreichen La Fortuna, das Dorf am Fuss des Arenal und Dieters Heimatdorf. Durch den regen Besuch der Touristen, ist das kleine verschlafene Dorf schon aufgewacht. Pensionen und Restaurant gibt es genug. Wegen der touristischen Infrastruktur bietet es sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in der Umgebung an. Wir bummeln bis zum frühen Abend umher und fuhren dann zu einer "Ausichtsplattform" ca 5 km Luftlinie zur Kegelspitze des Arenals.- Näher geht es nicht , das Gebiet um den Arenal ist Schutzgebiet. Den Platz muss man finden - Dieter kannte ihn. Man hört den Berg grummeln, ab und an ein röcheln und die Eruptionen lassen einen schon ziemlich erfurchtsvoll hochblicken. Erst wenn es dunkel wird, lassen sich die heissen Gesteinsbrocken schön filmen, da das glühen tagsüber kaum zu sehen ist.Aber wiederum hatten wir Glück : das Wetter spielte mit. Die Fotos sind mir ganz gut gelungen. Nach 1 Stunde machten wir uns im Dunkeln wieder auf um nach knapp einer Stunde Fahrt unser Hotel für die nächsten 2 Tage zu kapern : Das "Tilajari Resort Hotel" in San Carlos. Eine sehr schöne Anlage und ein gutes Restaurant. Nach dem Abendessen hatten wir wieder einen schönen Tag hinter uns gebracht, und der folgende sollte nicht schlechter werden. zu den Fotos des 7.ten Tages

8.Tag Die Sonne strahlt. Wir sitzen am Frühstückstisch im Hotel Tilajari und schauen in den Garten. Der Kellner zerschneidet einige Papayas und steckt die Obstscheiben an Zweige dicht vor unseren Esstischen. Es dauert nur Minuten - scheinbar sind die Vögel schon in Wartestellung. Viellerlei Singvögel lassen sich mit uns das Frühstück schmecken. Stahlblaue, schwarze mit rotem Bauch,gelbe und grüne Vögel lassen sich sehen und frühstücken mit uns. Am Vormittag unternehmen wir 6 eine Schlauchbootfahrt auf dem Penas Blancas. In 2 Booten fahren wir durch die grüne Natur. Kein Massentourismus : Wir sind alleine. 2,5 Stunden geht die Fahrt. Sie wird von einer Pause bei einem Bauern am Flussufer unterbrochen. Hier bekommen wir Kaffee und ein wenig Gebäck. Hier, abgeschieden in der Natur, lebt die Bauernfamilie tatsächlich ohne Strom,mit Schweinen und Hühnern. Kaum noch vorstellbar. Hoffentlich halten meine Akkus :-)). Am Ufer des Penas Blancas tummeln sich vielerlei Tiere : Leguane, Vögel, Reiher, Affen, Schildkröten und Kaimane.So viele Tiere in so kurzer Zeit, sieht man sonst nur in einem Zoo, aber in freier Natur ? - unglaublich. An einer Bucht steigen wir kurz aus und im Unterholz zeigt uns der Guide eine Art der Pfeilgiftfrösche. Wunderbar erholsam und eindrucksvoll war diese Bootstour. Jack wartete am Endpunkt der Fahrt und wir fuhren zurück Richtung San Carlos, zum Hotel. Auf der Fahrt sagte Dieter, das er eine kleine Überaschung für uns hätte (als wenn die Eindrücke nicht schon gereicht hätten für einen Vormittag) - "und nehmt die Kamera mit".... Hinter einer Strassenbiegung hielt Jack an und Dieter führte uns zu einem unscheinbaren kleinen alleinstehenden Cafe. - Das war wiederum so ein Ereignis, das uns darin bestätigt, ferne Länder nicht ohne Guide zu bereisen.Ersteinmal kennt er sein Land und vielerlei Eindrücke die ortsfremden verborgen bleiben und er vermittelt es besser als jeder Reiseführer in Buchform... Das "Cafe De Leguan".Wie der Name schon sagt, braucht der Besitzer des Lokals nur mit der Futtertüte zu rascheln und in den Baumkronen des angerenzenden Waldes wird es munter. Überall um die Tische und auf der Terrasse liegen die teilweise über 1 Meter langen imposanten und interessanten Tiere. Lassen sich kraulen und fotografieren. Unglaubliche Bilder - ein paar habe ich in der Galerie ausgestellt. Die Tiere sind schon an die (bekloppten) Besucher gewöhnt, das sie sich gerne ablichten lassen. Krault man den Tieren am Rücken, so machten einige sogar einen "Buckel" schlossen die Augen und genossen die Massage - irrsinnig. Die Siesta und einen anschliessenden Spaziergang verbrachten wir im im Hotel Tilajari. Am Nachmittag ging es zum letzten Mal nach La Fortuna. Hier am Fusse des Arenals gönnten wir uns einen Abend in den Thermen des "Tabacón Hot Springs & Spa". Das Hotel ist eines der nobelsten und teuersten in der Umgegend des Arenal. Wir bekamen aber nur Eintritt in den Spa-Bereich : 80 US$ p.P inkl Buffet. - Nachdem man sich seine Badesachen angezogen hat, geht es ans entdecken. In einer tropischen Dschungellandschaft durchziehen mehrere kleine Quellbäche des Vulkans das Gelände. Überall werden die Bäche gestaut und zwischen den Bäumen ergeben sich kleine Thermalbäder. Über kleine verschlungene Wege kann fast jeder sich sein ganz persönliches Plätzchen suchen - sehr romantisch und unglaublich liebevoll angelegt. Zwischen den Becken laufen kleine Wasserfälle oder Kaskaden und manche Becken sind ziemlich heiß. Zwischendurch findet sich auch eine Bar, und am Hauptpool neben dem Restaurant saßen die (überwiegend amerikanischen) Besucher im vulkangeheizten Pool an der Bar. - Von hier aus hatte man auch einen wunderbaren Blick auf den Arenal, der allabendlich seine leuchtende Asche auswirft. Das Abendbuffet war nicht schlecht, aber nicht den immensen Eintrittspreis wert. - Abends um 21:00 fuhren wir zurück zum Hotel. - Der nächste Tag wird etwas besonderes - vorallem für Costa Ricaner.... zu den Fotos des 8.ten Tages

9.Tag Unsere Fahrt in den Tortuguero Nationalpark beginnt um 4:30 Morgens. Es liegt eine lange Strecke vor uns bis zum Ziel. Frühstück in einem Strassenrestaurant (bei uns läg` der Vergleich zu einer Autobahnrastätte nah). Nur Auswahl gibt es kaum - Gallo Pinto, Brot,Marmelade, Kaffee. (Ich als Teetrinker habe es in Costa Rica richtig schwer - (alle halten mich für krank)).:-(.... - In Guápiles machen wir einen weiteren Stopp : Dieter braucht Batterien für seinen 15cm Schwarz-Weiß-Fernseher. Von Zuhause hat er extra für das Eröffnungsspiel der Fussball-WM 2006 das Gerät mitgenommen. 12 grosse Monozellen kosten ihn 15US$. Fussball ist in Costa Rica eben alles.. Auf den 36 Kilometern bis Siquirres sieht man links und rechts der Stasse viele für Mittelamerika "untypische" Anbaugebiete. Nicht traditionelle Exportprodukte wie Guanábana-Früchte, und Zierpflanzen werden auf grossen Feldern kultiviert. Auch der Anbau der aus Australien kommenden Macadamia Nuss wird seit 20 Jahren sehr professionel betrieben...Auch die grösste Heliconienfarm in Costa Rica liegt in der Nähe von Guácimo....während jemand versucht im Rauschen eines kleinen Fernsehers das WM-Eröffnungsspiel zu verfolgen, durchfahren wir die Bananenplantagen von Chiquita,Dole und Del Monte. Die drei grössten Bananenexporteure haben hier auf den Weg zur Karibischen Küste riesige Bananenplantagen. Zwischenzeitlich durchfahren wir kleine Dörfer die von den Bananenfirmen für ihre Plantagenarbeitern erbaut wurden. Ein kleiner Zwischenstopp dann an der offenen Verpackungsanlage von Del Monte. Obwohl heute Sonntag ist, werden tausende von Bananen durch die Wasserbecken gedrückt und noch grün in Transportbehälter verpackt. Die Fahrt über die unbefestigten Wege durch die unendlichen Bananenplantagen fängt gerade an zu nerven, als wir "Para del Parismina" an der Karibikküste erreichen.Hier ca 50 km nördlich von Puerto Limón, liegt eine alte Hacienda, um die früher eine Bananenplantage wuchs. Heutzutage ist sie Anlaufstelle für Besucher des Tortuguero Nationalparks. Von hier steigen wir nach einer Stunde wartezeit um in Schnellboote, die uns duch die Kanäle zum Zielort bringen . Nach einem Erdbeben 1991 wurde der reguläre Fährverkehr eingestellt. Heutzutage ist es nur mit einer geführten Tour oder einem gemieteten Boot möglich das Reservat zu erreichen. Dieter ist geknickt - Deutschland hat Costa Rica geschlagen. Unsere Fahrt dauert ca 90 Minuten. Schnell fahren wir durch die grossen Wasserkanäle. Das Tortuguerogebiet hat nur einen Zugang zum Meer der Karibik. An dicht und hoch bewaldeten Ufern vorbei, ist die Fahrt zum Ziel schon Erlebniss pur. Schon auf dem Weg sehen wir vielerlei Vögel. Unser Hotel für die nächsten 2 Übernachtungen liegt auf einer Insel im Nationalpark. Die "Pachira Lodge" hat die einzelnen Holzhütten in den Dschungel gebaut. Der dichte Wald schiebt sich bis an den Pool. Affen hüpfen durch die Zweige über unseren Hütten. Die Holzhütten haben keine Fenster allerdings Mückennetzte und leichte Jalousien. Einfach eingerichtet,eben Dschungel like. Am Nachmittag wird der Pool getestet und Yasmin und ich machen einen Spaziergang durch den Dschungel. - Diesen beschleunigen wir aber nach 20 Minuten immer mehr, um vor den Moskitos zu flüchten. Das Abendessen gibt es in Buffettform - Der offene Speiseraum wird durch grosses Holzdach überspannt, Seitenwände gibt es nicht. Hier blickt man durch Netzte direkt in den Dschungel. Ein wunderbares Ambiente durch die hölzerne Einrichtung und den liebevoll arrangierten Blumendekorationen. Die Auswahl ist natürlich nicht so gross, wenn man weiß wo man sich befindet, verwundert das angebotene schon genug. Das Essen selber war sehr gut, eines der schmackhaftesten Essen unserer Rundreise.- Der nächste Morgen beginnt um 5:00 . Die Tagestour im Tortuguero Nationalpark liegt vor uns. zu den Fotos des 9.ten Tages


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10.Tag Obwohl es noch dunkel ist, hat man Kaffee und Tee bereitgestellt. Am Anlegesteg wartet schon der Guide, der unser Boot durch die Kanäle des Nationalparks steuern wird. Besucherboote des Tortugueroparks müssen angemeldet werden. Ebenso ist der Eintritt von 7US$ p.P zu entrichten. Eine kleine Holzhütte am Ufer ist gleichzeitig "Kassenhäuschen". Ebenso werden die Besucher gezählt, den bei 350 Peronen pro Tag ist Schluß !.Das Gebiet des Parks beträgt 19.000 Hektar an Land und 52.000 Hektar im Meer.Er ist geöffnet von 5.00 - 18:00 Uhr. Der Tortuguero Nationalpark wurde zum Schutz der Eiablage der Meeresschildköten gegründet. (Tortuga = Schildkröte) der 50 Kilometer lange Küstenabschnitt ist geschützt und gilt als die wichtigste Brutstelle der grünen Meeresschildkröte, in der Karibik. Ebenso legen die Leder - und Kadettschildkröten ihre Gelege ab. Hinter dem Strand an dem die Schildkröten nach 21 Jahren ihre Eier ablegen, liegen die Kanäle. Ein natürliches System aus Lagunen und Kanälen mit der einzigartigen Fauna und Flora durchzieht den Park von Süd nach Nord. Dieser Naturraum gilt als einer der Gebiete mit der höchsten biologischen Vielfalt. Ebenso soll es gelegentlich heftige tw. längere Regenfälle geben.- Wir haben bekanntlich nur die Sonnenseiten mitbekommen. Die Bäume wachsen bis zu 50 Meter hoch.In jeder Baumhöhe leben "Spezialisten". Direkt nachdem wir die Kasse hinter uns hatten, tobte eine Familie Klammeraffen hoch durch die Bäume. - In Costa Rica gibt es vier Affenarten. Die wir gerade beobachten, die Brüllaffen (werden uns morgen früh wieder wecken, wenn sie über dem Bett losbrüllen).- Und noch 2 Arten die wir im Corcovaro-Nationalpark später erleben dürfen. Ganz leise tuckern wir durch die Kanäle und lassen uns begeistern von den Tieren und der unglaublichen Atmosphere dieses Gebietes. Kaimane,Otter, Reiher,Löffler,Kormorane,Aras das weitentfernte Brüllen eines Brüllaffenmänchens.- Jaguar und Seekuh haben wir leider nicht gesehen. Es gibt Momente im Leben, die sollten einfach nicht vorübergehen. Dieser war soeiner. Die Zeit fliegt vorbei und am Mittag gehts zurück zur Lodge. - Am Nachmittag lassen wir uns vom Bootsman der Pachira-Lodge zum Dorf Tortuguero fahren. Ein Spaziergang durch den Dschungel an der Karibiküste sorgt für die einzige Begegnung mit einer Schlange in freier Natur. Eine Viper - giftig - Dieter erzählt, und ich bin für Fotos fast zu nah dran... Der Pfad durch den Dschungel endet abrupt am bekannten, geschütztem Schildkrötenstrand. Der Strand ist kein Traumstrand wie man ihn auf Postkarten sieht.Dunkler Lavasand, alles verwildert und naturbelassen. Wir waren leider ausserhalb der "Legezeit" hier. In ca 3 Wochen werden die ersten Tiere hier erwartet - Schade. Wir bummeln über den Strand zurück zum Dorf. Abends dann ein geführter Spaziergang durch das Gelände der Pachira-Lodge. Wo wir kenntnislosen Städter arglos vorbeilaufen, kann man mit einem Kenner fast überall stehen bleiben. Direkt neben unseren Hütten lassen sich einige riesige schwarze Heuschrecken genüsslich das Blattwerk schmecken. Blattschneiderameisenstrassen durchziehen die Beete und überqueren die Wege.Fotos aus dem Tortuguero Nationalpark und 10.ten Tages

11.Tag Nach dem Frühstück verlassen wir diese abenteuerliche "Pachira Lodge" und das Boot fährt mit uns wieder über die eindrucksvollen Naturkanäle. Nach der 90 minütigen, schnellen Bootsfahrt wartete Jack mit unserem Kleinbus am Anlegesteg in Para del Parismina. Wieder der schauerliche lange Weg duch die Bananenplantagen nach Siquirres. Hier im Verwaltungsdestrikt Limón liegt die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. Es liegt auf der Verbindungsstrasse zwischen San Jose und Limón an der Kabikküste. Die Entstehung der (Klein)Stadt geht ebenfalls auf den Eisenbahnbau zurück.Siquirres war früher der Umschlagplatz für Bananen. Die Eisenbahnlinie beförderte das Obst zu den Häfen und in die Verteilmärkte. Durch Erdbeben wurden die Gleise zerstört und der Ort verlor seine Grundlage. Viele Schwarze wohnen hier. Ehemalige und Nachkommen der Plantagenarbeiter. Diese wurden zwar nicht als Sklaven gehalten, durfen aber aufgrund ihrer Hautfarbe nicht nach San Jose. Viele sind mittlerweile in die USA migriert. - Richtung süden, entlang der Bundesstrasse 10,schlängelt sich der Asphalt wieder langsam ins Zentralgebierge hoch.Wir fahren durch Guayacan,Linda Vista nach Turrialba. Etwas auswärts der geschäftigen Stadt, am Ostende des Valle Central (Zentralhochland) biegen wir wieder auf ..(na was?) - richtig: Schotterweg!, ab und errichen nach kurzer Fahrt unser Etappenziel das "Casa Turiere". Eigentlich befindet sich unsere kommende Unterkunft in Atrirro, das eben zu "La Suiza de Turrialba" gehört. Das Hotel liegt abseits und wunderhübsch in einem Park am Stausee La Angostura gelegen, ist das einzige Luxushotel im weiten Umkreis. Wir beziehen eines der 12! geschmackvoll eingerichteten Zimmer. Ein halber Tag Ruhe .-) Das Hotel ist schön gelegen der kleine Park und die Pferdekoppel laden zum spazieren ein. Der anliegende Stausee wird von den Flüssen "Reventation","Tuis" und eben "Turrialba" gespeist.Ein perfektes Abendessen à la Karte in dem wunderhübsch eingerichteten Speiseraum des romantischen Hotels, sorgte für einen schönen Tagesabschluß. zu den Fotos des Tages, von Tortuguero nach Turrialba

12.Tag Vogelzwischern weckt uns. Im Park um das "Casa Turiere" singen die Vögel sich die Kehle aus dem Hals. Wir haben wieder Glück , das Wetter meint es heute gut mit uns. Strahlendblauer Himmel - nicht unbedingt das typische Wetter für die Region, aber gerne genommen :-) Die Fahrt führt uns am frühen Vormittag steil die Berge hoch, zum Vulkan Irazú. Der Nationalpark des Vulkans erstreckt sich über 2000ha. und liegt in einer Höhe zwischen 2700 Metern und 3432 Metern. Er ist der älteste Nationalpark in Costa Rica und wurde im Juli 1955 gegründet.Kalt ist es und ziemlich windig. Wer Flachland gewohnt ist (so wie wir) der merkt hier oben schon die dünne Luft. Wolkenschwaden ziehen wie Nebel durch uns durch. Ganz oben auf dem Gipfel,(der Krater liegt etwas weiter unten),steht eine Wetterstation. Von hier hat man einen schönen Blick in den Krater mit seinem grünen See. Die Farbe des Kratersees entsteht durch die Algen im Wasser. Wir spazieren die Strasse herunter zur eigentlichen Besucherterasse. Hier am "Strand"(so heisst die Ebene hier, die sich durch Wind gebildet hat) hat man einen wunderschönen Blick über den Krater und teilt diesen mit der wachsenden Anzahl an Besuchern. Ein kleiner Abstecher in das typische Holzhüttenrestaurant mit Suvenierverkauf beschliesst unseren Besuch des Nationalparks. Durch das fruchtbare Hochland und die Berge der süd-westlichen Hochebene, führt unsere Fahrt nach Cartago. Das Umland wird hier zum Gemüseanbau genutzt.An den Bergfelden gedeit fast jede Art von Gemüse auf dem fruchtbaren Lavagestein. Es kam sogar vor, das Feldarbeiter uns beim vorüberfahren zuwinkten... Das war wirklich nett, ich versuche mir das gerade in Deutschland einmal vorzustellen.... Costa Rica behandelt Gäste und Besucher mit grosser Freude und Respekt.- zumindest ist das unser Eindruck (Ausnahmen bestätigen die Regel). Nachdem wir die Landstrasse durch den Gebirgszug hinter uns hatten, erreichten wir Cartago. Die Stadt wurde bereits 1563 von einem spanischen Gouverneur Namens Juan Vásquez de Coronado gegründet. Die Stadt änderte durch teilweise schwere Erdbeben mehrmals ihren Standort. Und obwohl sie mehrfach in Trümmern lag war sie über 260 Jahre die Hauptstadt des Landes.1948 war Cartago nocheinmal Hauptschauplatz eines Bürgerkrieges. Die Stadt ist flachbautig. Die Häuser teilweise farbig angestrichen. Es hat doch einwenig karibischen Flair hier im Hochland. Die bekannteste und wichtigste Sehenswürdigkeit hier in der Stadt ist die "Basilica de Nuestra Senora de Los Angeles". Die Kirche ist der Schutzpatronin Costa Ricas - der Negrita - geweiht.Die Basilika ist 1926 erbaut und die wichtigste Pilgerstätte für die meist gläubigen Einwohner Costa Ricas. Wir machten einen kurzen Gang durch das Gotteshaus, das Papst Johannes Paul der II sogar 2x besuchte. Nebenan wird aus Stadtwasserquellen - "heiliges" Wasser verkauft.- Das übliche:`mann muss eben dran Glauben` Ambiente. In einem Restaurant direkt Viasavie der Kathedrale bestellten wir unser Mittagessen. Für Yasmin einen Salat und ich habe mir tatsächlich einen Burger bestellt :-)) Um unser Ziel für den Abend zu erreichen war noch eine Menge Weg vor uns. Auf der Karte sieht es immer so wenig aus und die Luftlinie zwischen den beiden Ozeanen ist auch nicht so groß, aber auf dem Boden ist es sehr anstrengend und manchmal eben mit einigen "Umwegen" gepflastert. Wir fahren über den höchsten Pass in Mittelamerika den "Col la Muerte" bei 3750 Metern. Ab jetzt geht es wiede langsam in Sepentinen Bergab und das Ziel "Uvita" kommt immer näher. Auch hier durchfahren wir Naturwälder,die so urmässig aussehen, das man überall aussteigen möchte um die Pflanzen um einen herum zu beobachten. Sehr oft genisst man Ausblicke in unberührte Natur. Irgendwann ist am Horizont wieder der Pazifik zu erkennen. An der Küstenstrasse entlang erreichen wir Uvita und nach ein paar Kilometern schlängelt sich die Anfahrt zu unserm Hotel den steilen Berg hinauf. - So steil, das es morgen (bei Regen) nur zu Fuss ins Hotelzimmer gehen wird..... Das Hotel "Whales & Dolphins" ist das einzige 4 Sterne Hotel in der Region. Einfach eingerichtet, aber eben mit dem Muss- für die Wertung. Die Zimmer in Gebäuden für jeweils 12 Unterkünfte geben in jedem Zimmer einen wunderbaren Blick über die Küste runter bis an den Pazifik. - Mehr ist auch nicht für den Abend, der Tag war stressig genug.... und wir sind gespannt auf morgen.... zu den Fotos des Vulkan Irzu , über Cartago nach Uvita


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13.Tag Das Zimmer im "Whales & Dolphins" war ok. - nicht mehr - . Das Frühstück war eines der einfachsten und längsten der Rundreise....(Vielleicht musste der Koch die Hühner für die Eier erst jagen....) zumal wir 7 die einzigen Gäste in der Zeit waren. Egal. Jack lud uns in den Bus, und wir fuhren entlang der Küste Richtung Süden, bis er einen Anhalter an der Landstrasse aufnahm, der sich als unser Guide für den kommenden "Corcovado Nationalpark" herausstellte. Wir fuhren 1 1/2 Stunden bis Sierpe. Hier, an dem gleichnamigen Dorf bestiegen wir nach einer kleinen Wartezeit unser Boot.- Auch hier müssen Spezialisten das Boot übernehmen. Um möglichst viel von der kommenden Fauna & Flora zu sehen, ist ein örtlicher Führer notwendig. Wir durchstreifen mit dem Boot den Sierpe-Fluss, bewundern und fotografieren Krokodiele an den Ufern. Nach einiger Zeit erreichen wir auf unserem Schnellboot den offenen Pazifik. Hier schauen wir zu, wie unser Bootsführer versucht, gegen die Wellen des Pazifiks anzukommen. Oft fährt er rechts oder links um den Wellen auszuweichen. Manchmal klappt es - manchmal nicht - und das Boot wird richtig durchgeschaukelt .. Irgend wann haben wir die Brandung hinter uns, und wir fahren mit dem Schnellboot über das offene Meer durch die "Bahia Drake Bucht" Richtung Cocovado Nationalpark. Diesen erreichen wir eben auf dem Seeweg bei San Predrillo. Ausser der Natur ist nur eine kleine Blockhütte am Strand, in der der "Parkguide" seinem Job nachgeht. Hier bekommen wir die letzten Instruktionen (in englisch) um uns entsprechend in dem Wildreservat zu verhalten. Krokodile gibt es überall. Unsere Wanderung durch den Dschungel an der Pazifikküste dauert ca. 2 Stunden. In dieser Zeit haben wir gesehen : Nasenbären (an unseren Beinen), Ameisenbären,die fehlenden 2 Affenarten von Costa Rica, die Weissschulter-Kaputziner Äffchen und die Totenkopfäffchen,Heuschrecken,Skorpione,Blattschneider Ameisen(und ihre Strassen..), Pfeilgiftfrösche,Eidechsen & Leguane, Kormorane & Aras... Es ist nicht zu glauben welche Artenvielfalt der Dschungel hier in Costa Rica beherbergt. Nachdem wir unsere Wanderung beendet hatten lag unser Ziel in der Hütte des Parkleiters. Hier wartete ein Obstbufett auf uns. Mit dem Boot ging es wieder über die offene See in den "Sierpe-Fluss". Von hier aus aber in die Nebenarme und damit in die Mangrovensüpfe. Unvergessliche Eindrücke wurden uns gezeigt : "Fledermäuse an Baumrinden, Ibise auf Baumstümpfen, Schlangen auf den Ästen der Mangrovenbäumen...- Viel zu schnell erreichten wir am Abend unseren Anlegehafen in Sierpe. Hier im Restaurant an der Anlegestelle des Restaurants "Las Vegas" nahmen wir auch unser Abendessen a la Carte ein. Es wurde sogar beim warten auf das Essen ein Mückenspray gereicht... Die Rückfahrt in unsere Unterkunft "Wahles & Dolphins" hätten wir fast verschafen, wenn der Bus nicht wie schon beschrieben, abgerutscht wäre.... - Egal, - er hat es geschafft, und wir freuen uns auf unser Bett.... zu den Fotos des Corcovado Nationalparks

14.Tag Wiederum eine grandiose Aussicht mit blauem Himmel vom Balkon auf den Pazifik.- Heute ist das Ziel San Jóse - für den Abend. Bis wir dort sind liegt viel Weg vor uns. Der Vorschlag , um etwas neues zu sehen, geht dahin, die "Uferstrasse" am Pazifikufer entlang nach Norden zu fahren. "Klar warum nicht." - Aber wir wussten ja nicht was auf uns zukommt.- bitterste Schotterstrecke von Dominical auf der "Route34" - über 180 KM bis Táracoles. Die zukünftige "neue Panamerikana" soll in 2 Jahren fertig sein, und damit den Umweg über die Hochebene überflüssig machen. Tatsächlich hat man bisher noch nicht einmal angefangen etwas zu bauen. Einige Brücken (wenn man sie so nennen kann) sind aus alten Eisenbahnschienen zusammengesteckt. Natürlich einspurig. Wenn ein Tross von 40 Tonnern entgegenkommt, kann die wartezeit schon mal etwas länger sein, bis man endlich das abenteuer der "Rappelbrücken" aufsich nehmen kann. Vorbei an endlosen Palmenplantagen, werden hier, im Staat Puntarenas, Palmöle für die Kosmetikindustrie gewonnen bzw. erzeugt. Die überalterten Fabriken blasen ungefiltet die Abgase der Ölerzeugung in die Luft. Ab und an durchfährt man kleine Dörfer die von den Fabriken für die Arbeiter errichtet wurden. Eine Kapelle kann schon mal fehlen, ein Fussballplatz nie, er ist meist Dorfmittelpunkt. Wir schaukeln uns hoch (durch) bis Tárkoles. Hier kehren wir bei "Steve & Linda" ein. Ein bekanntes Restaurant an der Route34. Leckeres Essen und ein Spiel der deutschen Klinsmannelf sorgt für abwechslung. Wir staunen nicht schlecht als an einem Baum neben der Strasse auf einmal 23 Aras landen und ein höllisches Spektakel veranstalteten. "So was habe ich selber auch noch nicht gesehen" meine Dieter. Der naheliegende "Reserva Biologica Carara" Nationalpark ist das Rückzugsgebiet der buntgefiederten Schreihälse.Vor 20 Jahren war der Vogel in Costa Rica fast ausgestorben. Es wurden zu der Zeit einige Vögel ausgewildert und seither erholt sich der Bestand. Ein wirklich wunderschöner Anblick... und alles ohne Käfig.... Vor der Brücke über den Táracoles-Fluss steigen wir wieder aus und gehen zu Fuss über die schmale Brücke. Der Fluss schimmert durch die Sedimente orange und zwischen weggebrochenen Geländer schauen wir hinunter auf eine grosse anzahl von ausgewachsenen Krokodilen. Hier ist ein idealer Platz jemanden schnell "loszuwerden". - Am Abend erreichten wir,durch eine kräftige Rushhour, unser letztes Domizil: das "Barcelo Casino Hotel" San Jose. Für heute war genug.Wir wollten uns nicht einmal mehr zum Abendessen "fertigmachen" und bestellten uns das Essen mit dem Zimmerservice. zu den Fotos des 14.ten Tages

15.Tag Unser Abflugtag. Am Nachmittag werden wir Costa Rica verlassen. Bis dahin unternehmen wir eine Stadtrundfahrt in San Jose. Viel hat die Stadt nicht zu bieten, aber das heisst nichts. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Viele Häuser sind durch damalige Erdbeben zerstört und nur einfach wiederaufgebaut. Dennoch gibt es hübsche Bauten wie das alte Postgebäude und das wiederaufgebaute Nationaltheater, das ein Museeum beinhaltet und Eintritt kostet. Dafür ist es in barockem Stil wunderschön restauriert. Wir ziehen durch bunte Markthallen am Centralmarkt und durchsuchen Schnitzereien nach Mitbringseln. Auf grossen Leinwänden verliert Costa Rica gerade das entscheidende Fussballspiel. "So feiert man hier also, wenn man verliert" - sagt Dieter und tanzt mit ein paar Rentnern auf einen der Stadtplätze zu Live-Sambamusik!. "Pura Vida" ist das Lebensmotto der Einwohner Costa Ricas. Fotos aus San Jose

Costa Rica ist für Tier und Naturfreunde allererste Besucherpflicht.Ein ökologischer Tourismus wird gefördert und allerorten sichtbar. Das Land kennt seine Schätze und handelt entsprechend. Es ist grün,saftig sehr ursprünglich und manchmal ein wenig abenteuerlich - aber immer wunderbar. Die Menschen meist freundlich aber zurückhaltend. Wir werden unsere Eindrücke fest bewahren. "Pura Vida" Costa Rica.

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(alle Fotos und Texte © RalfNickolaus.de 2006)